Die Stimmen der Runen

Aus Sturm, Blut und Hoffnung wird eine Saga geschrieben

Wir schreiben das Jahr 120 v. Chr. Das Land an Nord- und Ostsee wird regelmäßig von Sturmfluten geplagt. Das Klima hat sich abgekühlt. Die langen, strengen Winter verlangen den Menschen viel ab. Die Ernten fallen schlecht aus. Das Meer tobt. Menschen und Tiere verhungern oder ertrinken in den Fluten. Doch die Fürsten der Kimbern und Teutonen wollen sich dem Willen der Götter nicht beugen. Sie wollen das Land im Norden verlassen. Nicht allein. Ihre Völker sollen ihnen folgen. Ein langer Weg ins Ungewisse beginnt.


Die Stimmen der Runen I - Aufbruch

In „Die Stimmen der Runen Teil I – Aufbruch“ geht es um den Beginn einer großen Wanderung, die aus Not, Hunger und Naturgewalt entsteht – und schließlich in den ersten Zusammenstoß germanischer Stämme mit Rom führt. Der Roman beginnt im Norden, im Gebiet der Kimbern. Sturmfluten, schlechte Ernten und Hunger bedrohen das Leben der Menschen. Elgeer, der Schmied und Fürst, seine Familie und die mit ihnen verbundenen Stämme erkennen, dass ihre Heimat sie nicht mehr ernähren kann. Was zunächst wie ein verzweifelter Aufbruch einzelner Sippen wirkt, wird nach und nach zu einem gewaltigen Zug aus Kimbern, Teutonen, Ambronen und Haruden.

Im Mittelpunkt stehen nicht nur Krieger und Fürsten, sondern auch Familien, Frauen, Alte und Kinder. Der Roman erzählt, was es bedeutet, Heimat zu verlieren, den Schutz der vertrauten Götter und Landschaften hinter sich zu lassen und in eine ungewisse Zukunft aufzubrechen. Besonders Heilrun, die Seherin, trägt dabei die geheimnisvolle Ebene des Buches: die Stimmen der Runen, Zeichen, Ahnungen und das Wissen, dass über dem Weg des Volkes ein größeres Schicksal liegt.

Aus dem Kampf ums Überleben wird eine historische Bewegung. Die Stämme ziehen südwärts, begegnen fremden Völkern, suchen Land, Nahrung und Anerkennung. Doch je weiter sie kommen, desto stärker geraten sie in den Machtbereich Roms. Aus Wandernden werden Gegner einer Weltmacht. Teil I erzählt damit vom Aufbruch der Kimbern und Teutonen, von Heimatverlust, Mut, Treue, Stammesgemeinschaft und dem ersten großen Ringen mit Rom. Es ist der Beginn einer Geschichte, in der persönliche Schicksale und große Historie miteinander verflochten sind – bis hin zu den Schlachten, die das Schicksal ganzer Völker verändern.

Kimbern und Teutonen verlassen ihre Heimat. Hunger, Sturmfluten und Hoffnung treiben sie südwärts – bis ihr Weg sie erstmals gegen Rom führt. 

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Die Stimmen der Runen II - Neubeginn

Zwischen Wald und Welt – alles scheint verloren – doch aus der Asche wächst neues Leben. Im Schutz des Herkynischen Waldes formt sich ein neuer Stamm: die Sueben. Getragen von Erinnerung, Verlust und dem Willen zu überleben, beginnen sie, sich eine neue Heimat zu schaffen. An ihrer Spitze steht Heilrun – Seherin, Hüterin der Runen und Stimme eines alten Wissens, das tiefer reicht als jede Klinge. Doch die Welt bleibt nicht stehen. Ariovist, Sohn einer gefallenen Generation, wächst in diese neue Zeit hinein. Anders als die Krieger vor ihm sucht er nicht nur den Kampf, sondern das Verstehen. Als er den Rhein überschreitet und in die Machtkämpfe Galliens eingreift, erkennt er: Die wahre Gefahr kommt nicht mit dem Schwert – sondern mit Ordnung, Einfluss und einem Reich, das leise wächst –  Rom. Während im Norden ein neuer Führer heranreift, lernt im Süden ein junger Mann, die Welt mit Worten zu formen: Gaius Julius Caesar. Zwei Wege, zwei Welten – und ein Schicksal, das sie unausweichlich aufeinander zuführt. Zwischen Aufbruch und Verlust verändert sich alles.